♥-lich willkommen auf meinem Blog. Wenn ich mich kurz vorstellen darf, ich heiße Lena und komme aus Hessen. Ich hoffe euch gefallen meine Posts.

Freitag, 16. Februar 2018

Welcome back.

Das letzte Jahr war ein riesengroßes Auf und Ab, kein besonders gutes noch dazu. Ich hatte Phasen, auf die ich nicht gerne zurückschaue, in denen ich mich manchmal gar nicht wie ich selbst gefühlt habe. Ich war insbesondere seit Beginn meines Semesters extrem gestresst wegen der Uni, wöchentlichen Hausaufgaben, Schreibaufgaben, Hausarbeiten usw., was natürlich alles Vorrang hatte vor dem Bloggen, na klar, aber auch davor, mich um mich, meine Bedürfnisse oder meine Interessen zu kümmern. Ich hatte nicht nur keine Zeit, um meine Gedanken festzuhalten, sondern auch keine um meine ganzen Freunde zu sehen, um auszugehen, um rauszugehen, Fotos zu machen, ein Buch abseits der Pflichtlektüren zu lesen oder einfach mal einen Tag mich völlig zu entspannen beim Nichtstun. Da ich jedoch ein Mensch bin, der gerne und viel Zeit für sich beansprucht, ist mir der ganze Stress und Druck nicht gut bekommen. Ich habe kaum noch was gegessen, in Folge dessen viel abgenommen, öfters Magenprobleme gehabt, Erbrechen und auch psychisch hat es alles andere als gut bei mir ausgesehen. Diese Daueranspannung, auch bedingt von einigen größeren privaten Problemen, auf die ich nicht eingehen muss, hat mich öfters an meine Belastbarkeitsgrenzen gebracht, was meistens in Tränen oder Aggressivität zum Ausdruck kam.

Nicht die einfachste Zeit, aber im Endeffekt ist sie fürs erste rum; Ich habe nun bis April frei und genieße meine Ferien. Aber das könnte ich nicht, wenn ich weiterhin diesen Blog vernachlässigen würde, es schmerzt einfach meinem Herzen sehr. Ich habe weiterhin Vieles, das mir im Hirn rumschwebt und neue Lektionen, die ich gelernt habe oder einfach neue Geschichten, die mein Leben bisher geschrieben hat, daher bin ich jetzt wieder dabei dies zu sammeln und aufzuschreiben. Momentan geht es mir auch gut, ich bin glücklich und noch glücklicher werde ich sein, wenn endlich dieser Winter vorbei geht. Die grauen Tage haben meine meist eh schon schlechte Laune oft bis zum Tiefpunkt gebracht, die ersten Sonnenstrahlen hingegen sind wie Balsam auf meiner Haut und meiner Seele. Ich bin nach drei Wochen Grippe, Erkältung und Mandelentzündung wieder gesund geworden, das finde ich auch erwähnenswert, bedenke man meinen miserablen gesundheitlichen Zustand während meiner Abschlussklausuren. Daran möchte ich gar nicht zurückdenken. Mit Tristan läuft es momentan ziemlich gut, ich hatte ihn bereits in einem Post erwähnt und ich denke, ich werde bald mehr von ihm zu erzählen haben. Na endlich, da hat der Blog nach so vielen Jahren wieder 2012- Charakter und ihr wisst was das bedeutet? Wenn nicht, die nächsten Posts werden sicher in einem Stil sein, der euch allseits bekannt ist. 
Was ist sonst noch passiert? Tja, ich wollte einige privaten Dinge gern unausgesprochen lassen, aber es ist unmöglich nicht zumindest darauf anzuspielen. Ich hatte erzählt, dass es einige Personen gab, bei denen ich der Ansicht gewesen bin, sie würden mich und mir nahe stehenden Leute nicht genügend respektieren. Mittlerweile sind sie mir egal, denn in meinem Leben, hat keiner von ihnen noch etwas verloren. Ich habe, über meine düstere Zeit, gelernt, dass mir besonders die Einflüsse von außen geschadet haben, ich selbst bin mit mir ja weiterhin völlig im reinen. Selbst, wenn ich mal weinerlich daheim gesessen habe, ich wäre nie in tiefe Depression verfallen, solange ich Kontrolle habe, über was mich runterzieht. Doch, was von außen kommt, vor dem kann ich mich nicht schützen, wenn ich es zu nahe an mich heranlasse. Das ist mir klarer geworden. Ich neige schon dazu, bevor sie eintreten, mich genauestens auf Situationen "vorzubereiten", damit sie mich nicht überfordern oder erschrecken können. Mit anderen Menschen, fällt mir dies jedoch schwer und besonders diejenigen, die besagte Negativität verbreiten und ausstrahlen. Ich kann sie kurz gesagt nicht mehr ertragen und ich habe mich entschlossen, sie ganz und gar auszusortieren. Denn es gibt für mich genug zu tun, das meine Aufmerksamkeit fordert und selbst wenn ich nun frei habe, möchte ich mich Zeichnen, Schreiben, Lesen, Fotografieren etc. beschäftigen und nicht mit deren Wertlosigkeit für mein Leben. Was soll ich euch noch sagen? Es geht bergauf, wie's bergab gegangen ist, mal gewinnt man, mal verliert man, aber meine Lektion, die lern ich immer dabei, das bleibt mir sicher. 

I can't do this, I thought.
And even if I can't, I have to.