♥-lich willkommen auf meinem Blog. Wenn ich mich kurz vorstellen darf, ich heiße Lena und komme aus Hessen. Ich hoffe euch gefallen meine Posts.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Ende oder Neuanfang?

Ich weiß nicht was in der letzten Zeit los war, aber alle Menschen um mich herum, scheinen nun teilweise (oder auch völlig) den Bezug zur Realität zu verlieren. Nach wirklich heftigen Überlegungen und schlaflosen Nächten, kann ich zumindest behaupten, nicht selbst das Problem zu sein oder Schuld daran zu tragen. Die Leute reden und reden und haben keinen blassen Schimmer, wie sich mich damit, sowie mit den verbundenen Unterstellungen, nerven oder besser gesagt kränken. Es kommt eigentlich aus allen Ecken zu mir durch; Familie und Freunde sind gleichermaßen betroffen. Irgendwas hat immer jemand an mir, meinem Verhalten und meinem Aussehen auszusetzen. Ich bin zu dünn, ich gehe zu oft feiern, ich treffe mich nur mit den Falschen, ich krieg mein Studium nicht auf die Reihe, ich kleide mich zu schwarz, ich schlafe zu wenig, ich bin selbst an dies und jenem Schuld, ich bin agressiv, ich bin depressiv, ich melde mich zu wenig, ich freue mich über nichts, ich will meinen Geburtstag nicht mehr feiern, ich gebe mein Geld zu rasch aus, ich stehe in Kontakt mit Drogen, ich rauche, ich bewege mich am Rande des Gesetzes... Ich akzeptiere es, wenn mir Nahestehende sich Sorgen zu machen scheinen - ich bin froh darum. Ich weiß, dass in meinem Umwelt auch schon schwarze Schafe waren, aber ich will mir diese Vorwürfe nicht mehr anhören. Ob ich mich angegriffen fühle? In der Tat! Manchmal könnte ich gar vor Wut überschäumen, es verletzt mich, dass ich abgestempelt werde und mir dies und jenes nachgesagt wird. Ich kann nicht mal sagen, was mir mehr zusetzt; Die Tatsache, dass diese Dinge von Menschen kommen, die mich kein Stück kennen und null Einblicke in mein Leben haben oder, dass langjährige Freundinnen und Freunde mir deart widerliche, unanständige Sachen unterstellen. 
Ich bin nicht verkehrt, kein Stück sogar, ich habe viel Schlechtes in den letzten Jahren und auch besonders in letzter Zeit erlebt. Trotzdem bin ich von Grund auf eine korrekte und eigentlich fast schon tiefenentspannt. Ich versuche oft neue Chancen zu vergeben, nicht allzu verbittert zu sein, lasse Leute in mein Leben, die ich vielleicht früher abgelehnt hätte. Einen Mitbewohner habe ich aufgenommen, meinen Freunden Geld geliehen, Gefallen getan, sie herumkutschiert, andere aus purer Loyalität angelogen und immer allen das Gefühl gegeben, dass ich hinter ihnen stand. Mein Cousin hat mir misstraut, mein Onkel mir nicht zum Geburtstag gratuliert, manche dachten sie könnten mich verarschen, ginge es um materielle Dinge oder um reines Vertrauen. Mir wurde von dem Untermieter auf der Nase herumgetanzt, ich durfte mir die wildesten Gerüchte über mich anhören. Ich habe niemandem unrecht getan, höchstens mir selber manchmal und dafür stehe ich natürlich gerade. Aber ich bin wütend; meine Bemühungen die Außenwelt von meiner Gutherzigkeit zu überzeugen, sind gescheitert. Ich glaube, ich fange wieder bei null an. Sehe genauer hin, auf wen ich zugehe und wer auf mich zugeht. Ich werde egoistischer sein und viel mehr tun, was mir selbst hilft. Das einzig Gute was ich versuche bei all der Ungerechtigkeit mitzunehmen, ist, dass ich in Rowena wirklich eine gute Freundin habe, die mich zu schätzen weiß und für mich da ist. Was ein ausschlaggebenden Grund dafür war, abzurücken vom Gedanken, selbst an allem schuldig zu sein. Das musste ich echt unbedingt loswerden. 

 Times are tough, but I am tougher
I will be fine.