♥-lich willkommen auf meinem Blog. Wenn ich mich kurz vorstellen darf, ich heiße Lena und komme aus Hessen. Ich hoffe euch gefallen meine Posts.

Samstag, 11. März 2017

Was ich gelernt habe

In den letzten Tagen oder auch Wochen ist mir eine menge Unglück widerfahren, Dinge haben ihren Lauf genommen, anders als ich es erwartet hätte. Ich war oft traurig und wusste nicht weiter, habe meinem Bauchgefühl misstraut und mir selber etwas vorgespielt. Die Menschen, in die ich meine Hoffnung gelegt hatte, interessierten sich plötzlich nicht mehr für mich und wir lebten uns auseinander, sofern wir uns nicht direkt zerstritten. Doch ich habe lange nicht nur Fehler begangen oder alles falsch gemacht, manchmal habe ich meine jetzige Situation fehlgedeutet, sie mir in meinem Kopf schlechter zusammengereimt, wie die Realität eigentlich aussah. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich mir Szenarien grundsätzlich zu meinen Ungunsten ausmale, falls die Zeichen nur minimal auf negativ stehen. Die Wahrheit ist jedoch, dass die Leute um mich herum, zumindest der größte Teil, schlicht und einfach Gutes für mich wollen. Das kann ich aus Gesprächen deuten, genauso an ihrem Verhalten ablesen. 
Ich habe eine Whatsappgruppe erstellt, die sich als mehr als aufschlussreich entpuppt, ganz unerwartet. Mit Leon überlegte ich deren Zusammensetzung, was uns beiden gleichermaßen schwer fiel. Letzten Endes nahmen wir ausschließlich die Menschen, mit denen wir gerne am Wochenende zusammensitzen und denen wir so hohe Sozialkompetenzen zusprechen, dass sie auch untereinander harmonieren würden. Eine wirklich bunte Truppe ergab sich und die ersten Nachrichten wurden geschickt. Schon einen Tag später fand sich der berufsunabhängige Teil auf meinem Sofa wieder, wie so oft. Und plötzlich ging es wieder bergauf. Ich kann im Nachhinein sagen, dass ich mich nicht getäuscht habe, dass mich am Ende nicht alle verlassen werden, wenn dies und jenes passiert oder eintritt. Die wahre Erkenntnis dieser Gruppe und was aus ihr folgte und noch folgen mag, ist: Wenn man sich für jemanden entscheidet, dann tut man das 1. nach seinem Gefühl: Egal, ob einem hundert Leute sagen, was man von der Person halten soll – es zählt nicht.  2. ohne ein "bis": Ich habe ein Fotoalbum angelegt, mit allen möglichen Bildern aus 2016, die ich ausgedruckt habe und die nur herumlagen. Beim Einkleben erwischte ich mich bei dem Gedanken "Was, wenn ich in 2 Jahren dieses Album aufschlage und ich mit demjenigen auf dem Bild gar nichts mehr zu tun habe?" Wenn ich zu einem Menschen ja sage, dann bedeutet das ja. Dann bedeutet das nicht:  
"Bis die Person, ins Ausland zieht/ sich mit dem besten Freund zerstreitet/ ein Kind bekommt/ Psychische Probleme entwickelt / mir 100 Euro schuldet / ins Gefängnis geht oder sonst was!"
 Dann bedeutet das, ich bin da, bis zum bitteren Ende da.
Und vor allem auch im Streit. Immer Immer Immer ♥
 ~