♥-lich willkommen auf meinem Blog. Wenn ich mich kurz vorstellen darf, ich heiße Lena und komme aus Hessen. Ich hoffe euch gefallen meine Posts.

Sonntag, 15. Mai 2016

Der Neueste Stand / Reloaded

Ein neuer Blogeintrag um meine Gedanken zu sammeln. Die letzten Tage verliefen ziemlich turbulent, wo fange ich am besten an. Meine Schulzeit ist vorbei und wenn ich an die 12 Jahre denke, ging alles viel zu schnell rum. Momentan habe ich keine Ahnung, wie es weitergehen soll oder wie ich mich beschäftige, bis die Uni anfängt. Apropos, mein schriftliches Abitur habe ich auch bestanden, die Punktzahlen waren keine Überraschung für mich. Mein geringer Lernaufwand hat sich also gelohnt haha! Lange habe ich mir darüber Gedanken gemacht, eine Menge Stress fällt von mir ab und die mündlichen Prüfungen überstehe ich auch noch irgendwie. Außerdem, ich wohne seit einer Woche nun schon alleine. Verrückt, wie sich vieles geändert hat, auch wenn mein Vater fast nie daheim gewesen ist. Ich merke, wie ich an den täglichen Aufgaben reife und wachse, ich bin verhalte mich verantwortungsbewusst. Das bisschen Hausarbeit schmeiße ich auch, da habe ich ehrlich schon schlimmere Schlachten geschlagen. Außerdem lohnt es sich, meine langersehnte und verdiente Ruhe hat Einzug erhalten. Klar, selbst wenn ich es ungern zugebe, oft fühle ich mich ziemlich einsam, glücklicherweise kommen einige Freunde und Freundinnen regelmäßig zu Besuch. Dazu kommt, dass ich ständig unterwegs bin, irgendwie fühle ich mich frei, niemand sagt mir, was ich zu tun oder lassen habe. Nicht verwunderlich, dass das ein oder andere mal, bei verschiedenen Leuten auf der Couch aufwache, besonders nach einer Nacht in Verbindung mit Alkohol. Aber ich finde meinen momentanen Lebenstil eigentlich nicht schlecht, ich lerne einige Menschen gerade von allen Seiten kennen, wie ihr vielleicht wisst; Ich steh drauf, wenn man jemanden richtig nahe ist, außerdem gibt es so interessante Persönlichkeiten, die ich bisher schlichtweg ignoriert habe. - Dafür habe ich jetzt Zeit. Streit, Stress und Unruhe, das sind alles Faktoren, die ich versuche zu vermeiden, dafür gebe ich mir Mühe entspannt die Dinge anzugehen. Zum Beispiel dieses ganze Gefühlshin-und Her, das ich mir immer viel zu sehr zu Herzen nehme, mich aufzuregen bringt mir leider auch nichts, von daher ist es zur Zeit das beste für mich, keine Beziehung oder ähnliches aufrecht zu erhalten. Wenn sich irgendwas ergibt, umso besser, aber ich suche nicht und mir fehlt auch nichts. Als kleine Bilanz lässt sich ziehen: Ich schlafe und esse zu wenig, bin nächtelang unterwegs und tausend neue Eindrücke wirken auf mich. Doch ich bin glücklich, das ist das Wichtigste, trotz allen Tiefschlägen. 
Tagebucheintrag, 15.05.2014
"Wieso vermisst man jemanden, der nebeneinem steht? Weil man genau weiß, diese Person wird einem nie wieder gehören. Ich finde diese Erkenntnis traurig und zugleich befreiend. Man weiß, es ist an der Zeit loszulassen, erst dann wird es hoffentlich aufhören wehzutun. Ich habe mich allerdings entschlossen, weiter von dieser Person und all ihren Erinnerungen quälen und heimsuchen zu lassen. Denn Vermissen ist das eine, Vergessen das andere - der unvermeidbare Schritt danach, den ich nicht gehen will [...]."

Ich weiß nicht, wieso ich das damals formuliert habe, aber ich finde es irgendwie mehr als passend. Und zwei Jahre später, bin ich wieder am selben Punkt angekommen. Vielleicht macht es das nicht besser, wenn ich ständig in alten Tagebüchern lese? Ich werde immer so leicht nostalgisch.