♥-lich willkommen auf meinem Blog. Wenn ich mich kurz vorstellen darf, ich heiße Lena und komme aus Hessen. Ich hoffe euch gefallen meine Posts.

Dienstag, 1. März 2016

18. Februar

Als ich heute im Deutschunterricht gesessen hatte, sagte meine Lehrerin etwas, worüber ich bis zum jetzigen Moment nachdenken muss. Sie fragte, an was wir denken, wenn wir stumm sind und uns völlig auf die Abläufe in unserem Kopf konzentrieren können. Die meisten meiner Mitschüler meinten, es würde sie das Mittagessen oder der Gedanke an das heimische Bett beschäftigen. Also ich weiß ja nicht, bei mir ist das ganz anders. Meine geistigen Ströme sind nicht etwa wirr und ungeordnet, eher klar und gebündelt. Grundsätzlich setze ich mich täglichen mit den äußerst wichtigen Fragen auseinander, die da wären:

Was fange ich heute mit meinem Leben an?
Wieso bin ich, wie ich bin und
Was unterscheidet mich von der Norm?

Die erste ist einfach, beziehungsweise variiert eben, bedingt durch meine Laune und Motivation, die zweite/dritte ist wesentlich interessanter. Auf die habe ich versucht Antworten zu finden, jeden Tag aufs Neue und glaubt mir ich tu's noch. Heute bin ich zu einer Überzeugung gekommen; Wörter sind mir nicht genug. Um mich herum reden alle von Liebe, Glück, Elend und ich denke jedes mal, dass solche Begriffe in ihren Mündern nicht gut aufgehoben sind... sie sind schlicht und einfach zu groß für den Alltagsgebrauch und doch nicht genug für mich. Ich habe die Angewohnheit wichtige Gefühle oder Geisteszustände gerne überaus ausführlich auszudrücken; splitte die Worte in kleine Mosaiksteine auf, denen ich mich durch das Schreiben zumindest satzweise annähern kann. Nur dadurch ist es möglich, sich Ausdrücken wie diesen in ihrer Gesamtheit und ihrem Umfang bewusst zu werden. Vielleicht muss man auch gar nicht verstehen, was ich meine, vielleicht leuchtet es euch irgendwann ein oder ich sollte aufhören nachzudenken. Das werden wohl viele ebenfalls nicht kennen: sich einfach am Tag eine bestimmte Zeit freizuhalten, wo man sich dem "Hingeben" kann, was einen über die Stunden oder Nächte beschäftigt hat. Möglicherweise wäre es das Beste ich würde damit beginnen auf die Frage, "Wie lasse ich andere nicht wissen, dass ich komisch bin?", eine Antwort zu finden.