♥-lich willkommen auf meinem Blog. Wenn ich mich kurz vorstellen darf, ich heiße Lena und komme aus Hessen. Ich hoffe euch gefallen meine Posts.

Dienstag, 16. Februar 2016

Welttag des Kommerz

Blabla, der Tag der Liebe, dazu hat sich wohl der 14. Februar etabliert, oder wie ich es nenne, ein Geniestreich des Einzelhandels! Rote Rosen hier, teures Parfüm da, vielleicht das ein oder andere Schmuckstück und zum krönenden Finale noch ein Candle-Light-Dinner. Klar, für mich unnötig, kitschig und abstoßend. Als ich mir die vielen Bilder angeschaut hatte von Geschenken und verliebten Pärchen wäre mir fast mein Mittagessen hochgekommen. Damals, als ich vergeben war, hatte dieser Tag kaum Bedeutung, jetzt in meinem Singledasein zeigt er nur wieder die Einsamkeit. Dachte nie, dass es so sein würde, ich meine, man kann doch auch glücklich sein ohne eine Beziehung an der Backe? Haltet euch fest, scheinbar nicht! Meine Freunde waren bei mir, Rowena auch und wir schauten Filme, haben gelacht und geweint, aber irgendwie hab ich ständig darüber nachgedacht, wie es jetzt wäre allein mit jemand Besonderem zu sein... Hab im gleichen Moment zwar die Augen verdreht, doch hatte mich komischerweise ertappt. Egal, wie sehr ich gegen diesen beschissen Tag bin, er bringt mich einmal mehr zu Nachdenken über das Leben und die Liebe. Nicht nur mich, auch die vielen Paare, denn neben dem ganzen materiellen Kram, konzentriert man sich auf das einzig Wichtige: Zeit mit der Person zu verbringen, die man liebt. Und wenn ein 14. Februar es schafft den Menschen genau das zu vermitteln, dann ist er vielleicht doch nicht abzuschaffen, sondern nützlich. 
Früher waren die Menschen Kugelmenschen. 
Sie hatten vier Arme, vier Hände und vier Beine 
und auch zwei Köpfe. 
Diese Wesen waren wunderschön, stark, flink und sehr schlau.
 Stark genug, nach den Göttern greifen zu können. 
Die Götter sahen sie also als Bedrohung.
 Deshalb strafte Zeus die Kugelmenschen,
 in dem er sie in zwei Hälften spaltete 
und in alle Winde verstreute. 
Nun waren die halben Kugelmenschen auf sich alleine gestellt, 
aufrecht auf zwei Beinen und zwei Armen mit einem Gesicht, 
das nur nach vorne schauen konnte: Als Mensch.
Und in ihnen wuchs eine unstillbare Sehnsucht
 nach seiner anderen Hälfte. 
Seit dem ist der Mensch auf der Suche nach seinem Seelenverwandten.
Wenn er ihn findet, 
erfüllt es ihn mit Liebe und dem Gefühl des „Eins“ sein, 
endlich vereint, zusammen, zu Hause sein.
Das ist das höchste Glück, 
was dem Menschen widerfahren kann.
Man nennt es Liebe.
Ich möchte jetzt noch was loswerden, der alte griechische Mythos hat einen wahren Kern. Und ich will wirklich jedem sagen, der sich am Sonntag alleine gefühlt hat: Es ist nicht nötig! Ihr seid alle auf eure Weise perfekt und für jeden gibt es einen Menschen, der euren persönlichen Idealen eines Tages entspricht. Vielleicht denkt ihr diese Person schon gefunden zu haben, oder sie zumindest zu kennen, dann glaubt dran, dass euch das Schicksal eines Tages zusammenbringt. Selbst wenn ihr die Hoffnung lange begraben habt. Und für alle anderen gilt: abwarten. Die schönsten Dinge im Leben passieren, wenn wir nicht Suchen, sondern sogar, wenn wir unsere Augen geschlossen haben.