♥-lich willkommen auf meinem Blog. Wenn ich mich kurz vorstellen darf, ich heiße Lena und komme aus Hessen. Ich hoffe euch gefallen meine Posts.

Samstag, 20. Februar 2016

Freitagabende

Der Tag gestern war merkwürdig, es war mir vom Aufstehen an so, als würde etwas in der Luft liegen. Erst war ich nicht in der Schule, weil ich mich nicht gut gefühlt hatte, dann doch zum Nachmittagsunterricht geschleppt und heilfroh gewesen, als ich wieder zu Hause war. Für den Abend stand meine Planung noch nicht wirklich fest, wollte eine Freundin treffen und einfach gemütlich einen Film schauen. 

Geendet hat das natürlich nicht bei mir daheim, "Die 9. Legion" wurde geschaut und einige interessante Gesprächsthemen durchgenommen. Manchmal denke ich, dass ich nicht ständig emotional werden sollte, nicht in diesem Maß und es tut mir Leid. Er versteht nicht, wieso ich derart angespannt bin und zittere, wenn ich meine neuesten Erkenntnisse erzähle. Ich kann hingegen nicht nachvollziehen, wieso sich die meisten Männer wohl nie darüber Gedanken machen, was sie tun oder sagen. Nach dem Film fühlte ich mich irgendwie bereit, den Heimweg anzutreten, ganz egal, ob es mitten in der Nacht war oder nicht. Er war müde, hätte einfach ins Bett gehen und mich heimgehen lassen können, stattdessen hat er mich festgehalten und keine Anstalten gemacht damit aufzuhören. Nach einiger Zeit hatte ich mich wieder gefangen, sein Herzschlag war gleichmäßig und beruhigend. Meine Hände wurden wärmer, meine Gesichtszüge entspannten sich wieder. Im Endeffekt war alles halb so schlimm, wir hatten keinen Streit oder eine Auseinandersetzung. Aus mir sprudelten die Wörter und trotzdem wollte ich viel mehr zu ihm sagen. Allein die wenigen Sätze, die ich hervor gebracht hatte, versetzen mich in soch eine komische Laune, dass ich still blieb. Dabei habe ich mir gewünscht, es würde mir leichter fallen, was ich fühle oder denke auszusprechen. Wahrscheinlich sollte ich einfach einen Skript schreiben, damit ich nicht wieder davon abweiche, sobald die Reaktion nicht so ist, wie ich sie erwarte. Dafür, dass ich alles gefühlt Jahre vorher plane, handle ich doch schnell impulsiv. Oder zumindest in der Gegenwart von bestimmten Personen. Was die Sache nicht einfacher macht.