♥-lich willkommen auf meinem Blog. Wenn ich mich kurz vorstellen darf, ich heiße Lena und komme aus Hessen. Ich hoffe euch gefallen meine Posts.

Freitag, 5. Februar 2016

Das starke Geschlecht?

Da wir uns ganz aktuell mit dem Thema auseinander gesetzt in der Schule, dachte ich mir ist aus diesem Anlass wäre es doch schön, meinen Senf zu der Sache abzugeben.
Von Frauen wird erwartet, die besseren Menschen zu sein: fürsorglicher, empathischer, hilfsbereiter. Mädchen und Jungen werden immer noch sehr unterschiedlich erzogen. Das liegt daran, dass die Geschlechterklischees hartnäckig in unseren Köpfen - und somit auch in denen unserer Eltern, Lehrer, Arbeitgebern etc stecken.Eine junge Frau, die ihre Meinung sagt oder einen starken eigenen Willen hat, gilt nach wie vor als zickig. Für jungen existiert kein Adjektiv wie dieses, man beschreibt sie schlicht als durchsetzungsfähig. Von Mädchen und vor allem von Müttern erwarten wir Warmherzigkeit und Selbstlosigkeit, denn unser Frauenbild besagt, dass gerade diese Eigenschaften, die Damenwelt noch dazu glücklich macht. Im Umkehrschluss sprechen wir Männern jegliche Sorge ab. Das heißt, die Gesellschaft glaubt tatsächlich (noch in weiten Teilen), dass gerade eine Mutter, die sich selbst für Familie und Kinder aufgibt, eine Gute sei. Kurz gesprochen, wir weisen die komplette Fürsorglichkeit den Frauen zu. Nicht zu letzt deshalb entsteht die Vermutung, dass das weibliche Geschlecht, das bessere sei. Das Blöde daran ist nur, dass Fauen zur selbstlosen Aufopferung quasi gezwungen wurden und in der Realität besonders in Kombination mit Arbeit und ähnlichem keinerlei Glücksgefühle über ihren Stand haben. Und wie sieht es bei den Männern aus? Die treten meistens die Flucht an, Überstunden hier, Hobbies da, Montags zum Sport, Mittwoch eine Konferenz - kein Problem! Wie würde es nur aussehen, wenn Frauen sich die Tage verplanen mit Schönheitssalon und Mädelsabend? Ihnen wird nachgesagt, keine Zeit für den Partner oder Kinder zu haben, eine Rabenmutter zu sein.
Das Ausscheren aus dem Rollenkorsett wird aber bei Frauen und Männern sozial "sanktioniert", denn die Erwartungen schnüren es eng, Frauen fehlt es oft an der Luft zu atmen. Ich persönlich finde, wir sollten daher Jungen das Spielen mit Puppen gestatten und Mädchen mit starkem Willen einfach als selbstbewusst ansehen. Wir sollten auch vom männlichen Geschlecht mehr Fürsorge erwarten, ihnen diese zutrauen. Frauen steht ein Ablehnen der Mutterrolle und gesunder Egoismus zu, denn so werden sie nicht zu den besseren Menschen, aber zu glücklicheren.