♥-lich willkommen auf meinem Blog. Wenn ich mich kurz vorstellen darf, ich heiße Lena und komme aus Hessen. Ich hoffe euch gefallen meine Posts.

Sonntag, 5. Juli 2015

Weimaaar

Weimar ist an sich ein beschaulichen, ruhiges, aber auch fast malerisches, Städtchen in Ostdeutschland. Wir hatten Glück mit der Jugendherberge, die Unterkunft und Zimmer waren gepflegt und sogar das Essen genießbar. Es gab immer ein Buffet, was reiflich Auswahl bot. Wenn man bedenkt, dass es kein Hotel ist, empfehle ich die Unterbringung weiter. Am ersten Tag hatten wir eine Stadtführung, welche extrem einschläfernd war und sich bei der Hitze zog wie Kaugummi. Beim ersten Rundgang fragte ich mich gleich, wo sind hier eigentlich die Geschäfte? Doch es gab keine, was ich noch schmerzlich feststellen durfte. Der erste Abend klang im Park auf der Wiese aus, dort ließen wir uns alle zusammen nieder und genossen die frische Luft in der Nacht. Am zweiten Tag war es wesentlich stressiger geworden, die Hitze konnte man kaum aushalten und wir hatten ein volles Programm zu bewältigen. Unter anderem Goethes und Schillers Wohnhaus und ein weiteres Nationalmuseum. Ich hielt dieses ganze Gelaufe nur schwer durch. Zwischendrin hatten wir eigentlich immer üppig Freizeit, die wir größtenteils in der Stadt verbracht haben. Doch wie ich bereits erwähnte hatte, es gab keine Möglichkeit einen modernen zB Klamottenladen aufzusuchen, sowas scheint es nicht zu geben. Kein P&C, kein H&M, kein Kaufhof oder Karstadt, einfach nichts! Ich persönlich war auf der Suche nach einem Paar Schuhen, Adidas Superstars um genau zu sein. Doch denkt ja nicht, man könnte in diesem Kaff tatsächlich Sneaker kaufen, das wär wohl Traum. Ein kleines Geschäft außerhalb hatte dann doch endlich sportlichere Schuhe, ich war fast erleichtert. Was mir da letztlich geboten wurde, war unter aller Sau. So etwas unfreundliches wie die Verkäuferin da hatte ich noch nie erlebt. Generell, die Weimarer und Ihre Freundlichkeit; man betritt einen Laden, sagt sogar selbst hallo, - es kommt nichts zurück. Man fragt nach irgendwas, - patzige Antwort, man hat eingekauft, - kein Danke, kein Tschüss, kein "Schönen-Tag-Noch". Ich bin sicher nicht der höflichste Mensch im Umkreis, das hat mich richtig enttäuscht und schockiert. Für mich steht fest, ich möchte nie wieder in den Osten, außer zum Bratwurst essen vielleicht. Am dritten Tag unserer Reise besuchten wir die Gedenkstätte Buchenwald, um ehrlich zu sein, ich hatte mir mehr davon erwartet. Zum Großteil ist alles zerstört worden damals, aber einige Baracken können einem immernoch Gänsehaut geben. Entschuldigung, ich weiß nicht mehr das passende Verb für Gänsehaut. Und man muss bedenken, es waren 40 Grad und wir sind auf dem Gelände auf und ab gelaufen, da war alles doppelt so schrecklich. Umso fröhlicher war ich, als wir wieder Zuhause angekommen sind, an sich keine schlechte Idee eine kurze Kursfahrt in dem Schuljahr einzubauen, doch es war einfach unzumutbar warm und ich hätte mir gewünscht, dass unser gesamter Jahrgang zusammen gegangen wär, am besten nach Berlin. Wie die anderen. 

Gestern war bei uns am Mainflinger See die Beachparty. Ein ausführlicher Bericht dazu folgt im nächsten Eintrag. & denkt immer daran, bei dem Wetter sind viel Flüssigkeit, Vitamine und ein ausgeglichener Salzhaushalt sehr wichtig. Wie wärs also mit Tequila? Prost!