♥-lich willkommen auf meinem Blog. Wenn ich mich kurz vorstellen darf, ich heiße Lena und komme aus Hessen. Ich hoffe euch gefallen meine Posts.

Donnerstag, 23. Juli 2015

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Ist es nicht so? Wir machen aus den kleinsten Versprechen die größten Hoffnungen, schmieden heimlich Pläne, die wir nie umsetzen werden und malen uns Gespräche aus, die wir nie führen werden. Wir sagen nie genau das, was wir denken aus Angst, unser Gegenüber könnte nicht das gleiche fühlen. Gleichzeitig klammern wir uns verzweifelt an jedem Grashalm fest und hoffen, dass es doch anders kommt, als wir es gewohnt sind. Wir würden so gerne so unendlich viel losreden aber anstatt das zu tun, verkriechen wir uns und hoffen, dass der Mensch, für den unser Herz schlägt trotzdem Bescheid weiß. Wir sind gehemmt von der Angst, nicht gut genug zu sein für den Menschen, den wir lieben und pressen uns verzweifelt in ein Kostüm, um ihm dennoch zu gefallen. Dabei vergessen wir uns selbst. Wir suchen nach Antworten und interpretieren zu viel in Nachrichten, Zuletzt-Onlines und Statusupdates und vergessen dabei völlig, wie dieser Mensch sich gibt, wenn er in unseren Armen liegt. Wir machen es uns schwer, weil wir wissen, wie selten es geworden ist, wirklich glücklich zu sein. Wir vermissen den Menschen der vor uns steht, weil wir mit der Zeit ein völlig falsches Bild von ihm bekommen haben, welches wir uns voller Enttäuschung über banale Dinge selbst einreden. Wir fühlen uns missverstanden, schlecht behandelt und tun selbst nichts dagegen außer Warten. Warten auf Nachrichten. Warten, dass er online war. Warten auf eine Begegnung durch Zufall, aus Angst, zu fragen. Wir warten auf Antworten, aus Angst, Fragen zu stellen und hören uns stattdessen die skurrilsten Gerüchte an, fangen an sie zu glauben und sind deshalb von so vielen Menschen enttäuscht. Warum fangen wir nicht endlich damit an, ehrlich zu sagen, was wir fühlen? Ohne Rücksicht auf Verluste? Deine Gefühle werden nicht erwidert? Einen Versuch war es wert. Wir sollten aufhören Rücksicht auf andere zu nehmen und anfangen an uns selbst zu denken. An uns selbst zu glauben. Nicht aufhören zu hoffen, sondern damit beginnen. Wir sollten nicht denken, dass wir nicht gut genug sind und anfangen uns so zu mögen, wie wir sind - Und uns nie mit weniger zufrieden geben als dem, was wir verdient haben.