♥-lich willkommen auf meinem Blog. Wenn ich mich kurz vorstellen darf, ich heiße Lena und komme aus Hessen. Ich hoffe euch gefallen meine Posts.

Dienstag, 21. Juli 2015

'You can't find happiness in the same place you lost it.'

Oder doch?
Kennt ihr das doofe Gefühl, wenn man ganz genau weiß, wie glücklich das eigene Leben einst war? Und es einem vorkommt, als hätte das Glück an einem signifikanten Punkt einfach aufgehört? Ständig hofft man, es käme eines Tages wieder zurück und geht dort weiter, wo es geendet hat. Mir geht es um ehrlich zu sein häufiger so. Im Grunde genommen weiß ich sogar ziemlich präzise, wann ich unglücklich geworden bin. Dieses Wissen spornt mich seit einigen Jahren regelmäßig dazu an, zu versuchen die glückliche Zeit zurück zu holen. Ich wünschte, ich könnte es endlich lassen, aber es geht einfach nicht, wahrscheinlich werde ich ewig der Vergangenheit nachtrauern, als noch alles in bester Ordnung gewesen ist, mit viel weniger Stress etc. Dann ist mir schließlich der Satz aus der Überschrift eingefallen, den ich glaube ich, mal auf Tumblr gelesen habe. "Du kannst kein Glück dort finden, wo du es verloren hast". Das würde heißen, dass ich mich vergeblich bemühe und falls ich diesen Weg weitergehe, ich wohl nie ankommen werde. Ich merk schon, das ist ein typischer Lena 1.0 Post, die gab es tatsächlich seit längerem nicht mehr. Die Frage ist, was mache ich jetzt? Bringt mir meine Erkenntnis rein gar nichts? (Könnte ich, falls dem so wäre, es auf mir sitzen lassen?) Muss ich wirklich alles hinter mir lassen und quasi neu anfangen? Und einen anderen Pfad zum Glück gehen? Ja, das sollte ich eigentlich unbedingt tun, am besten sofort los. Es wäre zwar wesentlich anstrengender, aber auch mutig und ich hätte eine gewisse Sicherheit, dass ich nicht komplett sinnlos suche. Doch das hieße ebenso eine klare Abgrenzug von allem, was gewesen ist. Kein Schwelgen mehr in längst vergangenen Zeiten, nicht ständig das von damals mit heute vergleichen wollen. Das hat sowieso nie gut funktioniert. Also, bin ich ausnahmsweise modern und blicke positiv in die Zukunft oder bin ich feige? Beziehungsweise, oder bin ich wie immer und das bedeutet auch; wenn ich einmal mein Herz an etwas gehängt habe, kann ich es nicht mehr rückgängig machen. Ich werde mir selbst Zeit geben bis über die Sonmerferien (die übrigens am Freitag anfangen juhu*), dann kommt entweder der endgültige Cut oder ich ergreife die Initiative auf ein Neues und mach mal wieder was Verrücktes. So wie ich das gerade geschrieben habe, fällt es mir sichtlich schwer, mich nicht sofort aus dem Bauch heraus, sondern wohl überlegt zu entscheiden. Wir werden sehen. 

* Ihr wollt wissen wie mein Schuljahr war? Ich sag's euch, im nächsten Post :-)