♥-lich willkommen auf meinem Blog. Wenn ich mich kurz vorstellen darf, ich heiße Lena und komme aus Hessen. Ich hoffe euch gefallen meine Posts.

Samstag, 6. Juni 2015

Hoffnung

Ich glaube, ganz am Ende, ist es doch wieder die Hoffnung, die uns am Leben hält. Mit ist nämlich aufgefallen, dass wir jeden Tag hoffen, in den unterschiedlichsten Situationen. Wir hoffen, dass er uns zuerst anschreibt, dass der besten Freundin die neue Frisur gefällt, dass man eine gute Note geschrieben hat, dass wir noch 5€ für die Mittagspause einstecken haben, dass wir den Bus rechtzeitig bekommen, dass die Oma wieder aus dem Krankenhaus kommt, dass, dass die Post unser Paket dabei hat... 

Hoffen ist wie Wünschen nur leise. 

Doch wieso hoffen wir immer heimlich? Wir haben Angst enttäuscht zu werden, deshalb glauben wir viel zu selten daran, dass es wirklich passiert. Und genau das ist der Fehler, wir machen uns immer zu viele Hoffnungen, die sich wieder so einfach zerschlagen lassen, als wären sie nie da gewesen, weil wir nicht daran geglaubt haben und uns im innersten stattdessen damit abgefunden, dass es eh nichts wird. Und dabei gibt es kaum etwas Schöneres, als Hoffnungen, die in Erfüllung gehen. Denn da erlebt man einen besonderes Moment für sich selbst. Und plötzlich ist man glücklich, es weiß zwar meist keiner darüber Bescheid, aber man kann sich freuen. Das macht hoffen für die Menschen so attraktiv, glaube ich. Wenn Sie scheitern, dann bekommt es keiner mit, wenn ihre Hoffnung in die Brüche geht, dann ist es für jeden rundherum so, als hätte es sie nie gegeben. "Es war ja nur der Funke Hoffnung, kein Wunsch oder Traum, nicht so wichtig." Und leider kommt jetzt auch keine Pauschallösung für das Problem, ich kann euch nur mit auf den Weg geben, dass man nie aufhören soll, an das zu glauben, was das Innerste verlangt. Auch wenn das der größte Schwachsinn ist, wie im letzten Post erwähnt, das Schicksal scheint uns ja doch irgendwie irgendwohin zu leiten. Also glaubt daran, was ihr fühlt und macht worauf ihr Bock habt.