♥-lich willkommen auf meinem Blog. Wenn ich mich kurz vorstellen darf, ich heiße Lena und komme aus Hessen. Ich hoffe euch gefallen meine Posts.

Freitag, 11. Mai 2018

Irgendwas zwischen Stress und glücklichen Zufällen

Ein bisschen Zeit ist wieder vergangen, seit meinem letzten Post und weiterhin gilt die Regel, umso weniger Möglichkeit ich zu schreiben habe, umso mehr geschieht in meinem realen Leben. Mein Semester hat nun schon vor einigen Wochen wieder begonnen und ich stecke mitten in Hausaufgaben, Hausarbeiten und sonstigem Stress. Ganz so bedrückend wie im vergangenen Jahr ist es bislang aber nicht, Tristans Schulzeit ist nämlich endlich vorbei, was heißt, dass er mir gerne das ein oder andere mal bei meinen Aufgaben hilft. Natürlich auch im Haushalt, wo jeden Tag irgendwas ansteht, jetzt kommt der Garten hinzu, welcher auch seine Zeit braucht. Aber in diesem Frühling war es mir besonders wichtig, mich auch diesem anzunehmen, da es mich oft unzufrieden gestimmt hat, ihn ungepflegt zu sehen. Scheinbar wird man halt doch erwachsen, haha, sind sogar dazu gekommen einige Blumen einzusäen, mal schauen ob die was werden. Es kam desweiteren einiger Papierkram auf mich zu, vor dem ich öfters die Augen verschlossen habe, den ich nun aber auch lerne zu bewältigen bzw. besser zu koordinieren. Nach über zwei Jahres des mehr oder weniger Alleinwohnens entwickelt man sich doch tatsächlich immer weiter. 
Es läuft alles, wie man so schön sagt und ich bin im Großen und Ganzen damit zufrieden. Leider muss ich mich seit Beginn des Posts ständig am Arm jucken, ihr wisst ja was das heißt. Sobald die Temperatur steigt, zumindest soweit, dass ich mich noch aus der Tür traue (was zirka 20 Grad und nicht darüber bedeutet), werde ich wie üblich zerstochen. Gerade an meinen Armen hauptsächlich und als ich aufgewacht bin, hatte ich auch einen neuen an meinem Po, denke die Beine folgen dann wenn ich wieder in kurzen Hosen rumlaufen kann...bei geöffneter Gartentür. 
Hier lächle ich beispielsweise noch, bevor die Insekten im Schwarm auf mich zu kamen.
Gestern war Feiertag, nichts besonderes geplant eigentlich, ich war froh einmal Ruhe zu haben und nicht tausende Aufgaben erledigen zu müssen, wie sonst immer. Was auch der Grund dafür  sein dürfte, dass ich mich endlich melde, ich finde dann fühlt es sich einfach mega befreiend an zu schreiben. Dass der Tag jedoch so super lustig und ereignisreich gewesen ist, hätte ich nie vermutet. Wir waren zu viert auf dem alljährlichen Dorffest, das die meisten Jugendlichen aus der Gegend normalerweise besuchen und vor dem ich mich bisher erfolgreich gedrückt hatte - ganz spontan und super erwartungslos. Aber Leute, ich sags euch, ich hatte vom ein auf den anderen Moment wirklich den Spaß meines Lebens: Ich hab total viele bekannte Gesichter gesehen, Freunde, die ich ewig nicht mehr getroffen habe, die sich aber durchweg alle genauso freuten, auf mich zu treffen. Ebenso auch eine Menge an alten "Bekannten", deren Veränderungen in jegliche Richtungen für mehr als genug Gesprächsstoff sorgten. So auch den ein oder anderen, mit dem ich gar keinen guten Kontakt mehr habe und auch nicht haben möchte. Aber was mich am meisten gefreut hat, ich habe Karma nie offensichtlicher, härter zuschlagen gesehen, wie in einem ganz speziellen Fall. Ich erfuhr Informationen, die mir nie zugetragen worden wären, wäre ich nicht ausnahmsweise mal zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen und ich habe ehrlich Freudensprünge gemacht. Es gibt kein schöneres oder befriedigenderes Gefühl, als zu wissen, was man in der Vergangenheit getan hat, erweist sich als das Richtige und noch viel besser - Personen, die einem Unrecht getan haben im übelsten Fall, werden dafür vom Schicksal allein bestraft. So verabschiede ich mich mit einem breitem triumphierenden Grinsen für euch und der Hoffnung, dass jeder doch das bekommt, was er verdient. 


Mittwoch, 4. April 2018

Amsterdam '18

 Das waren die Bilder meines diesjährigen Besuches,
Wie immer habe ich (trotz anfänglich schlechtem Wetter) unseren Aufenthalt sehr genossen. Ich finde, es tut immer gut, sich eine Auszeit zu nehmen, selbst wenn es im Endeffekt nur 3 Tage sind, an denen man etwas anderes als die heimischen Wände sieht. An einem anderen Ort sein bedeutet für mich nämlich auch andere Gedanken zu haben, andere Leute um mich herum wahrzunehmen, durchatmen und vielleicht die Sorgen des Alltags für einen Moment abzustellen. Allerdings freue ich mich jedes mal, unabhängig wo ich mich gerade befinde, auf mein Zuhause, meine Tiere und mein stinknormales Leben. Apropos!
Morgen ist mein Geburtstag! 
Dieses Jahr wünsche ich mir nur, dass er nicht ganz so schrecklich wie sonst und dass die Menschen an mich denken, die mir wichtig sind. Nichts weiter. 

Dienstag, 27. März 2018

Und Tschüss !

Wenn es eine Sache gibt, die ich aus tiefstem Herzen liebe, dann muss es Zugfahren sein. Nein, eigentlich bin ich gerne mal in der Bahn statt dem Auto unterwegs, nur auf sie angewiesen zu sein, das mag ich nicht. Aber fangen wir vorne an: Heute fahre ich wieder in den Urlaub, das dritte mal bereits nach Amsterdam und das geht natürlich am besten per ICE. Die dreieinhalb Stunden Fahrt sind wirklich nicht die Welt, da kann man sich Schlimmere Urlaubswege vorstellen. Jedoch lief wie immer, so gut wie nichts nach Plan: Wir kamen zwar noch pünktlich am Seligenstädter Bahnhof an, doch ich bemerkte schnell mein fehlendes Ticket, das ich bis Frankfurt bräuchte, nämlich meine Studentenkarte, die daheim geblieben war. Ich ärgerte mich, hatte aber anhand der Verspätung genug Zeit ein Ticket zu ziehen, bis mir auffiel – hey, warum hab ich gar kein Geld in meinem Portmonee?! Gestern Abend war ich bei der Bank, um mir etwas Bargeld für Essen etc. zu ziehen, ich war sogar noch so glücklich darüber, das nicht vergessen zu haben. Da im Ausland die Automaten ja kostenpflichtig sind meistens. Umso erstaunter stand ich heute früh da, mittlerweile lache ich, aber ich wäre im nächsten Moment gern in Tränen ausgebrochen. Jedenfalls musste ich kein Geld in dem Bankschalter vergessen haben, ich frage mich immernoch wie sowas dummes möglich ist. Konnte dann aber beruhigt feststellen, dass es wohl ganz normal wieder eingezogen wurde und mir wenigstens nicht verloren geht. Zurück zur Verspätung, wie ihr mich bereits bestens kennt, ich bin jemand für den letzten Drücker, ich warte nicht gerne eine halbe Stunde dumm herum. Und heute kam ein passender Zug, nur eben inzwischen nicht mehr wirklich passend für die Abfahrt in Frankfurt später. Wir mussten im letzen Moment umsteigen, ich bepackt in Hanau Hbf rumrennen und grade so erwischte ich meinen Zug wenig später. Kurz vor Frankfurt stand ich also ein zweites Mal davor, meine Nerven zu verlieren, ich würde ungefähr auf die Minute wohl dort ankommen und wer sich da auf einen wartenden Anschluss verlässt, besonders ins Ausland, der ist schlicht und einfach irre. Es kam wie es kommen musste und ich legte den größten Sprint seit langem hin, ein Wunder, dass ich nicht hingefallen bin oder jemand anderen mit meinem Koffer überrollt habe. Der Schaffner sah mich grad von weitem „angaloppieren“, ja der Ausdruck trifft ganz gut, wie ich dabei ausgesehen haben muss und winkte mich schnell noch herein. Kurzum, ich sitze im richtigen Zug, zur richtigen Zeit und schreibe sogar noch diesen Eintrag. (Zur Beruhigung vom ganzen Stress haha) Ich werde selbstverständlich wieder, spätestens nach meiner Rückkehr, einen kleinen Tripbericht mit 100 Fotos abgeben, versuche diesmal noch bessere Aufnahmen hinzukriegen. Stay tuned und habt eine schöne Zeit.