♥-lich willkommen auf meinem Blog. Wenn ich mich kurz vorstellen darf, ich heiße Lena und komme aus Hessen. Ich hoffe euch gefallen meine Posts.

Montag, 25. September 2017

Du bist wie Sommerregen
wie warme Nächte unter freiem Himmel,
oder umso kältere vor dem Kamin. 
Du bist die Sonne im Dezember 
und der Duft von frisch gemähtem Gras.
Du bist wie das Lied aus der Jugend, 
das man niemals aus dem Kopf bekommt
und wie der Film,
den man nicht oft genug sehen kann.
Du bist jeder Stern am Himmel
und alle bunten Blumen zusammen.
Du bis jedes Lächeln auf meinem Gesicht. 

Donnerstag, 21. September 2017

Amsterdam / Zandvoort '17

back in my favorite city
 

Montag, 11. September 2017

Here we go again

Und da bin ich doch wieder. Auch, wenn mittlerweile einige Leute nicht mehr mit mir zu rechnen scheinen, ich krieg diesen Blog und damit mein Lieblingshobby seit Jahren, doch eh nie wirklich aus meinem Kopf. Welcher mir übrigens diesmal echt kurz vorm Platzen steht. Es ist selten, in knapperer Zeit so viel Neues passiert. 
Erstmal das Allerwichtigste: Es geht mir sehr gut. Ich bin wirklich aus meiner "Jeder will mir was Böses und jeder scheint mir Unrecht zu tun" - Phase wieder heraus. Diese ganze Negativität, die in der Luft lag, hat sich endlich verzogen, bzw habe ich mich von ihr befreit. Auch wenn ich nicht geschrieben habe, trotzdem habe ich mich fast noch intensiver mit meinen Gedanken auseinander gesetzt. Und dabei ist mir Einiges klar geworden, zum Beispiel wer die Leute sind, die ich wirklich Freunde nennen will. Dass es tatsächlich Menschen gibt, die sich um mich Sorgen machen und mir zur Seite stehen, selbst wenn ich mal den falschen Weg eingebogen bin. Was ich definitiv ab und an bin; doch keinen Pfad hätte ich je gewählt, würde er mich letztlich nicht zumindest zu meinem Ziel, der Erkenntnis, bringen. Angekommen. Endlich kann ich auch wieder voll zufrieden mit mir sein, denn in den vergangenen Wochen hatte ich natürlich nicht nur meinen Spaß, sondern auch einige wichtige Aufgaben zu erledigen. Beispielweise fange ich auch im Oktober wieder mit der Uni an und bin schon eingeschrieben. Philosophie und Kunstgeschichte probiere ich dieses Jahr aus, freue mich sogar ein kleines bisschen darauf. 
In meiner Abwesendheit hab ich extrem tolle Tage gehabt, an denen alles nahezu perfekt gewesen ist. An denen ich so verdammt viel erlebt und gesehen habe, dass ich es immernoch nicht richtig verarbeiten konnte. Ich bin aufgestanden und wollte nur eins: Mich vom Leben überraschen lassen und das hat ziemlich gut funktioniert. Selten habe ich mir überhaupt etwas vorgenommen, so spontan war ich hier und da, mit den unterschiedlichsten Personen. Ob im Tanzhaus oder auf irgendwelchen illegalen Open-Air Raves, für einen kurzen Sommer, habe ich ziemlich was mitgemacht. Wobei wir auch schon beim negativen Part angelangt wären: Leider ist der Sommer um und der Ernst des Lebens fängt wieder an. Trotzdem bin ich sehr zuversichtlich, dass es ähnlich gut weitergehen könnte, wie es aktuell läuft. Man könnte glatt meinen, im Vergleich zu letztem Jahr genau um diese Zeit, habe sich nicht wirklich viel verändert: Ich stehe am Beginn meiner Unizeit, gehe mehr mit anderen feiern oder einfach nur raus, probiere mich aus und werde ein erwachsener einfach. Trotz, dass sich keine weltbewegenden nach außen hin erkennbaren Änderungen in meinem Leben ergeben haben mögen, kein super Jobangebot im Ausland und kein Heiratsantrag in Sicht ist genau diese 12 Monate, mit denen ich nach diesem Sommer abschließe, haben mich auf menschlicher, chrakterlicher Ebene nochmal ein riesiges Stück weitergebracht. 
Ich dachte, ich wüsste nicht genau, warum ich so bin, wie ich nunmal bin, aber ich denke, ich finde es langsam immer mehr heraus. Es ist ehrlich interessant, sich auch selbst noch besser kennenzulernen und einfach zu erforschen, woher meine ganzen Gefühle oder Gedanken kommen. Einfach den Ursprung zu erkunden und sich bewusst über seine Stärken und Schwächen zu werden. Zum Beispiel habe gelernt, dass je nach dem wie ich mich jemandem gegenüber verhalte, ich vorher sein Wirken auf mich reflektiere und aus vielen mir unersichtlichen Gründen mehr oder weniger nett zu dieser Person bin; abweisend oder manchmal ängstlich reagiere. Hinter mir steckt wenig Berechnung, oder Voreingenommenheit, worüber ich sehr glücklich bin. Mehr steckt in mir ein noch höherer Gerechtigkeitssinn, den ich aber selbst definiere und durchsetze, so gut es mir möglich ist. Nur eben nicht mit einer Art Willkür, eher in unwichtigen Bemerkungen oder in kleinen Taten zu erkennen, auf die sonst niemand achten würde. Womit ich versuche andere Menschen zu testen, in wiefern sie auf mich reagieren. Ich versuche, mich mit ihnen durch Streit und Einklang auseinander zu setzen, eine Entwicklung anzuschieben oder zumindest anzustreben.
Nennt mich eingebildet, das tun viele, aber momentan bin ich einfach wieder in meinem gewohnten Einklang mit mir selbst. Nicht mehr so gestresst wie noch vor ein paar Wochen, aber dafür wieder mit einem Grinsen im Gesicht, selbst wenn ich durch den Regen laufe. Alles passiert um mich herum und statt mir zu viele Gedanken zu machen, versuche ich mir meine Vorfreude auf die neuesten Abenteuer zu behalten. Die meisten Dinge, vor denen man Angst hat, passieren sowieso nie. Und wenn wir schon bei Sprüchen sind, habe ich noch einen ziemlich treffenden auf Lager: 

Morgens früh lief ich hinaus, 
Das Gras war feucht vom frischen Tau.
Ich schaute und war voller Glück verrückt,
Denn alles stimmt genau.  
  
Es wird weiterhin nicht langweilig mit mir, da kann man sich sicher sein und ob ich andere Leute dazu bringen kann, meine Lebensphilosophie anzunehmen, wird sich zeigen. Ich wünschte mir trotzdem jeder Teenager meiner Generation hätte ein ähnliches Mindset, da bin ich ehrlich. Denn es steckt hinter jedem unwichtigen Augenblick, so viel mehr als man je auf einmal sehen oder verstehen könnte, hinter jedem Gespräch so viele ungesagte Worte und verborgenen Emotionen und in jedem Menschen mehr hinter der Fassade, die wir Schritt für Schritt durchdringen müssen, um einander näher zu sein. Das ist zusammengefasst, das Wichtigste, was ich aus der Zeit gelernt habe und was ich an Personen weitergeben will, die sich offen für sowas erweisen. Und natürlich auch an meine Blogleser, die hoffentlich bald wieder mehr werden. Lesestoff für die nächste Zeit ist auf jeden Fall in Arbeit.